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Gemeinsam Ideen entwickeln und umsetzen: An den Präsenzabenden erhalten die Teilnehmer das nötige Rüstzeug. Foto: böll-stiftung sh

Klimaschutz und Energiewende sind derzeit die bestimmenden Themen in allen Medien und Lebensbereichen. Doch scheint das Schiff der Energiepolitik in seichtes Fahrwasser mit nicht enden wollender Flaute geraten zu sein. Wer das große Ruder des Klimakahns nicht mehr nur der Politik überlassen will, sondern aktiv mit eigenen Projekten Segel setzen und das Steuer in die Hand nehmen möchte, findet hilfreiche Unterstützung bei der Bildungs- und Projektinitiative Energiebürger SH. Sie liefert mit Kursen, Werkstätten, Netzwerken und Plattformen das nötige Rüstzeug für eigene Energieprojekte und sorgt bei deren Umsetzung für Rückenwind, getreu dem Motto: "Willkommen an Bord und klar zur Wende".

Begonnen hat das Energiebürgerprojekt im Herbst 2013. "Wir haben vorher eintägige, regionale Konferenzen durchgeführt und festgestellt, dass alles, was an diesem einen Tag erarbeitet wurde, nicht von Dauer war und ebenso wie die Gruppengemeinschaft gleich wieder zerfiel", erklärt Doris Lorenz, Koordinatorin und geschäftsführender Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein. Daraufhin beschloss man, ein Jahr in einer Region Schleswig-Holsteins zu bleiben. "In unserem Fall definiert sich Region immer als Einzugsgebiet einer Volkshochschule", so Lorenz. Denn das Energiebürger-SH-Projekt gliedert sich in vier ineinandergreifende Module, wobei das erste Modul regionale VHS-Kurse für die Einsteiger beinhaltet.

In diesen Kurswerkstätten werden die Potenziale der Erneuerbaren Energien für die Bereiche Strom, Wärme und Mobilität beleuchtet sowie Beispiele von erfolgreichen Bürgerenergieprojekten vorgestellt. "Darüber hinaus werden die rechtlichen Rahmenbedingungen und Finanzierungsoptionen für Erneuerbare-Energie-Anlagen erläutert sowie Fragen der Akzeptanz, Öffentlichkeitsarbeit und des Projektmanagements aufgearbeitet", lautet die VHS-Kursbeschreibung. Die Teilnehmer des Kurses lernen, wie man so ein Projekt entwickelt, finanziert, bewirbt und umsetzt. Dazu treffen sie sich an fünf Präsenz­abenden, die durch Selbstlernphasen zwischen den Terminen ergänzt werden. In diesen Selbstlernphasen können sich die Teilnehmer per Skript in eigener Zeiteinteilung selbstständig Wissensgebiete erarbeiten.

Weitere Informationen, Termine, Ergebnisse, Erfahrungsberichte, Meinungen und Abläufe finden sich auf der Internetseite.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 46/2019 unter der Rubrik "Erneuerbare Energien" und im digitalen Bauernblatt.

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