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Im Technikum der FH Münster in Steinfurt will die Projektgruppe die Forschung um die dunkle Fermentation vorantreiben. Foto: FH Münster/Frederik Tebbe/hfr

In Zukunft nachhaltige Energie zu produzieren, ist eine große Herausforderung für Forschung und Industrie. Dieser Aufgabe stellen sich die Wissenschaftler des Fachbereichs Energie – Gebäude – Umwelt der FH Münster. Im neuen Projekt HyTech untersucht das Team um Dr. Elmar Brügging mit Partnern aus der Industrie regenerative Möglichkeiten der Wasserstofferzeugung.

"In den nächsten zehn bis 20 Jahren wird es wichtig und erforderlich sein, Grünen Wasserstoff zu erzeugen", sagte Projektingenieur Tobias Weide bei einem Auftaktmeeting auf dem Steinfurter Campus der Hochschule. Da es sich bei Grünem Wasserstoff um einen Energieträger handele, für den keine fossilen Brennstoffe genutzt würden, mindere dies den CO2-Ausstoß deutlich.

Eine Möglichkeit, nachhaltig Wasserstoff zu produzieren, sehen die Forscher in der dunklen Fermentation. Das Verfahren nutzt als Rohstoffe Biomasse, Reststoffe und Abwässer zur biologischen Wasserstofferzeugung. Dabei werden diese bisher nicht genutzten Rohstoffe zu Grünem Wasserstoff umgesetzt. Das Verfahren befindet sich aktuell noch in der Entwicklung. "Es gibt bei diesem Verfahren sicherlich einen Forschungsrückstand im Vergleich etwa zur Biogasforschung", so Brügging. "Unser Fachbereich forscht seit drei bis vier Jahren daran."

Bei der dunklen Fermentation werden organische Stoffe in einer zweistufigen Versuchsanlage von Mikroorganismen unter Abwesenheit von Sauerstoff und Licht vor allem in Wasserstoff und flüchtige organische Säuren umgewandelt. Unter anderem hat die Forschergruppe bereits im Vorfeld Abwässer aus der Lebensmittelindustrie auf ihr Wasserstoffpotenzial untersucht. "Besonders ertragreich sind stärke- und zuckerhaltige Abwässer", zog Brügging ein vorläufiges Fazit.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 42/2020 unter der Rubrik "Erneuerbare Energien" und im digitalen Bauernblatt.

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