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Ole Dammann, Prof. Frank Osterwald, Dr. Elena Zydek, Dr. Klaus Wortmann und Bent Petersen (v. li.) bei der Preisübergabe Foto: jh

Mit dem Projekt "LandKlima – Landwirtschaft macht Klimaschutz: Errichtung einer Gülle- und Gärrestveredelungsanlage in Eggebek" hat die Gemeinde Eggebek im Kreis Schleswig-Flensburg den ersten Preis in der Kategorie Energiekonzept bei der diesjährigen EnergieOlympiade gewonnen. Die Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein (EKSH) konnte den Projektverantwortlichen in der vergangenen Woche Urkunde und Siegerplakette über ein Preisgeld von 10.000 € überreichen. Erstmals gewann damit ein landwirtschaftliches Projekt den ersten Platz.

Bereits zum zehnten Mal zeichnete die EKSH bei der EnergieOlympiade herausragende und nachahmenswerte Projekte von Kommunen im Land aus. EKSH-Geschäftsführer Prof. Frank Osterwald und Projektleiter Dr. Klaus Wortmann überzeugten sich von Vorbildwirkung und Nachhaltigkeit der prämierten Projekte. Den Startschuss der Besuchstour machten beide im Amt Eggebek. Bürgermeister Bent Petersen und Ideengeber Ole Dammann berichteten gemeinsam mit Klimaschutzmanagerin Dr. Elena Zydek über die Entwicklung des Projektes. Die Grundidee: Überschüssiger Wirtschaftsdünger sowie landwirtschaftliche Reststoffe sollen in einer Gülle- und Gärrestveredelungsanlage aufbereitet werden, die mit Überschussstrom aus Windrädern betrieben wird. Düngeverordnung, Sperrfristen und enger werdende Lagerkapazitäten machten ein Umdenken der Landwirte notwendig. Mithilfe der Anlage könnten künftig mehr als 14.000 t CO2 pro Jahr eingespart werden.

"Unser Ziel ist es, die Bestandteile der Gülle herauszuziehen, also Wasser, Zellulosefasern und Nährstoffe", erklärte Dammann. Einzeln könnten die Fraktionen viel besser genutzt werden: Die Zellulose als Pellets, das Wasser als sauberes Wasser etwa zur Wärmenetznachspeisung oder auch zur Wasserstoffherstellung, die Nährstoffe als regional produzierter NK-Dünger.

 

Den vollständigen Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 48/2021 unter der Rubrik "Erneuerbare Energien" und im digitalen Bauernblatt.

 

 

 

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