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Dirk Ketelsen (li.) und Marvin Friedrichsen. Foto: Iris Jaeger

Das nächtliche Dauerblinken der Windkraftanlagen soll ein Ende haben. Dazu hat das Bundeskabinett am 8. Januar eine Neufassung der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Kennzeichnung von Luftfahrthindernissen (AVV) beschlossen, in der die Anforderungen an die Systeme zur Bedarfsgesteuerten Nachtkennzeichnung (BNK) geregelt werden. Eine Verabschiedung der AVV durch den Bundesrat wird für den 14. Februar erwartet. Neben anerkannten Radarsystemen soll auch die als preiswerter geltende, in Fachkreisen aber umstrittene Transpondertechnik möglich sein.

Zu ungenau, zu risikobehaftet, zu aufwendig, zu viele Sicherheitslücken, nicht kommunizierte Zusatzkosten und wenig wirkungsvoll gegen das Dauerblinken – das sind nur einige Gründe für Dirk Ketelsen, Inhaber und Geschäftsführer des Dirkshofs in Reußenköge, und Marvin Friedrichsen, Parasol-Vertriebsleiter, die Entscheidung der Bundesregierung für die Transpondertechnik infrage zu stellen.

In einem öffentlichen Positionspapier haben sie als Betreiber von Parasol-Passiv-Radarsystemen eine tief reichende Recherche betrieben und Schwachstellen der Politik offengelegt. "Wir befürworten einen Lösungsansatz, der sich für eine technologieoffene Umsetzung ausspricht und uns alle ein Stück weiter bringt", erklärt Dagmar Behrend, zuständig für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit beim Dirkshof. "Doch bei dem jetzigen AVV-Entwurf müssen wir feststellen, dass die anerkannten Radarsysteme ins Abseits geschoben werden und der Weg für das nicht anerkannte Transpondersystem gesetzlich flankiert werden soll", so Behrend.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 06/2020 unter der Rubrik "Erneuerbare Energien" und im digitalen Bauernblatt.

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