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Unter anderem mit Photovoltaik auf Gebäudedächern soll die Ausbaulücke bei den Erneuerbaren Energien in Schleswig-Holstein geschlossen werden. Foto: Imago

Schleswig-Holsteins Umweltminister Jan Philipp Albrecht (Grüne) hat vorige Woche Dienstag dem Kabinett den Entwurf eines Gesetzes zur Novellierung des Energiewende- und Klimaschutzgesetzes Schleswig-Holstein (EWKG) vorgelegt. Darin werden unter anderem umfassende Ziele zur Senkung der Treibhausgasemissionen im Land vereinbart.

Darüber hinaus sind unter anderem Regelungen für einen stärkeren Zubau von Photovoltaikanlagen und zur Erhöhung des Anteils Erneuerbarer Energien im Wärme- und Verkehrsbereich vorgesehen. Das neue Gesetz soll bis zum Herbst 2021 beschlossen werden und noch in dieser Legislatur in Kraft treten.

"Mit dem neuen Gesetz schreiben wir das Drehbuch für die Energiewende und den Klimaschutz in Schleswig-Holstein weiter. Schleswig-Holstein erhält einen klaren Fahrplan zum weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien und geht bundesweit voran bei der Wärmewende und der Sektorenkopplung. Das Gesetz wird entscheidend dazu beitragen, dass unser Land eine nachhaltige ökologische und ökonomische Zukunft hat", sagte Albrecht. In dem Gesetz wird festgeschrieben, dass die bestehenden Klimaschutzziele des Landes (etwa die Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 55 % bis 2030) ambitioniert verfolgt und bei entsprechenden Änderungen auf EU- und Bundesebene automatisch angepasst werden.

Neue Zielsetzungen werden vor allem für die Sektoren Landnutzung und Verkehr ausformuliert. Um im Wärmesektor Fortschritte zu erzielen, sollen mit dem Gesetz größere Kommunen zur Erstellung eines kommunalen Wärmeplans verpflichtet werden. Auf dieser Grundlage kann für knapp die Hälfte aller Haushalte in Schleswig-Holstein die Umstellung auf Wärme aus Erneuerbaren Energien geplant und umgesetzt werden. Die Landesregierung stellt hierfür zusätzliche Gelder und umfassende Förderprogramme bereit.

 

Den vollständigen Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 8/2021 unter der Rubrik "Erneuerbare Energien" und im digitalen Bauernblatt.

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