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Der LEE SH informierte über Freiflächen-PV in der kommunalen Praxis. Foto: Imago

In einer Onlineveranstaltung informierte der Landesverband Erneuerbare Energien Schleswig-Holstein (LEE SH) Vertreter zahlreicher Kommunen über Freiflächen-Solarenergie in der kommunalen Praxis. Fünf Referenten beleuchteten die Rolle und die Chancen der Gemeinden in Energieprojekten.

Markus Andresen von GP Joule, Vorstandsmitglied des LEE SH, stellte die Arbeitsgruppen Kommunale Energiewende und Solar des LEE SH vor. Er betonte, dass die Kommunen aufgrund des Urteils des Bundesverfassungsgerichts erheblichen Handlungsdruck hätten und ihren Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leisten müssten. Nach einer Berechnung des LEE SH müssen in Schleswig-Holstein bis 2030 rund 15 GW Solarenergie zugebaut werden. Nach Einschätzung des LEE SH entfallen davon zirka 12 GW auf Freiflächen und somit in den Entscheidungsraum der Gemeinden. Vom Ausbau der Solarenergie können die Kommunen und ihre Bürger profitieren, etwa durch Gewerbesteuereinnahmen und die Beteiligung regionaler Unternehmen an der Planung, Umsetzung und Betriebsführung der Anlagen.

Christian Andresen, Geschäftsführer Solar-Energie-Andresen und Mitglied des Vorstandes des LEE SH, sieht Freiflächen-Photovoltaik (PV) als Chance für die Gemeinden. Auf 1 ha Land produzieren PV-Anlagen zirka 1 MW Erneuerbaren Strom und können damit rund 250 Haushalte versorgen. Eine 10 ha große PV-Anlage verringert den CO2-Ausstoß um 6.300 t, während 80 Buchen der Atmosphäre nur 1 t CO2 entziehen. Zudem erläuterte er, dass Solarenergie erforderlich sei, um die geringere Erzeugung von Windenergie in den Sommermonaten auszugleichen. Wind- und Solarenergie ergänzen sich also optimal. Kai Jerma von der Energieagentur der Investitionsbank Schleswig-Holstein stellte den Bürgerenergiefonds des Landes vor.

 

Den vollständigen Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 32/2021 unter der Rubrik "Erneuerbare Energien" und im digitalen Bauernblatt.

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