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Witterungsbedingt gab es im ersten Halbjahr einen Rückgang bei der Erzeugung Erneuerbaren Stroms. Foto: Imago

Windarme Witterung hat im ersten Halbjahr für einen deutlichen Rückgang bei der Erzeugung von Erneuerbarem Strom gesorgt. Wie das Umweltbundesamt (UBA) auf Grundlage der aktuellen Daten der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat) berichtete, sank die gesamte Grüne Stromproduktion in den ersten sechs Monaten dieses Jahres im Vergleich zum ersten Halbjahr 2020 um 10 % auf etwa 122 Mrd. kWh.

Ursache sei in erster Linie das schwache Windangebot im Frühjahr gewesen. Zusätzlich sei dies im Gegensatz zu anderen Jahren nicht durch einen Zuwachs an neuen Windkraftanlagen ausgeglichen worden, erläuterte die Behörde.

Der Nettozubau neuer Windkraftanlagen an Land zeigte ihr zufolge im ersten Halbjahr mit etwa 854 MW zwar einen leicht positiven Trend. Das Niveau der neu installierten Leistung befinde sich damit aber weiter deutlich unter dem der ausbaustarken Jahre 2014 bis 2017. Auch für die Photovoltaik (PV) waren die Witterungsbedingungen über weite Teile des ersten Halbjahres ungünstig.

Wie aus den Daten von AGEE-Stat hervorgeht, konnte dies jedoch durch eine hohe Anzahl neu installierter PV-Anlagen kompensiert werden, sodass die Stromerzeugung aus PV-Anlagen mit etwa 28 Mrd. kWh leicht über dem Vorjahreswert rangierte. Die installierte PV-Leistung stieg in den ersten sechs Monaten 2021 laut UBA um fast 5 % auf 56.225 MW. Aus Biomasse und biogenem Abfall wurde im ersten Halbjahr 2021 eine Strommenge von knapp 26 Mrd. kWh erzeugt, was einem leichten Plus von 1 % zum Vorjahreswert entspricht.

 

Den vollständigen Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 30/2021 unter der Rubrik "Erneuerbare Energien" und im digitalen Bauernblatt.

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