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Erfolgreiche Probefahrt auf dem 5 km langen eHighway entlang der A 1 zwischen Reinfeld und Lübeck. Foto: FuE Zentrum FH Kiel

Der eHighway in Schleswig-Holstein ist betriebsbereit: Vergangene Woche Donnerstag absolvierte das Herstellerkonsortium auf dem 5 km langen Autobahnabschnitt der A 1 zwischen Reinfeld und Lübeck eine Probefahrt zur abschließenden Beurteilung der technischen Funktion der Anlage. Das für die Errichtung und den Betrieb der Anlage zuständige Forschungs- und Entwicklungszentrum der Fachhochschule Kiel (FuE Zentrum FH Kiel GmbH) bestätigte gemeinsam mit dem zuständigen Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) nach knapp zweistündiger Probefahrt die ordnungsgemäße Funktion der Anlage und ihrer Oberleitungsinfrastruktur.

Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz (FDP) und sein Kabinettskollege, Energiewendeminister Jan Philipp Albrecht (Grüne), erwarten aus dem Forschungsprojekt Erkenntnisse über die praktische Umsetzbarkeit der Elektromobilität auch für schwere Lastwagen. Bis Ende 2022 wird zunächst die Reinfelder Spedition Bode die Strecke im täglichen Pendelbetrieb befahren.

Nach Planungen des Lkw-Herstellers Scania soll der erste oberleitungstaugliche Hybrid-Lkw noch in der zweiten Dezemberhälfte an die Spedition Bode übergeben werden. Nach ersten Testfahrten mit und ohne Lasten soll der Regelbetrieb dann in der ersten Jahreshälfte 2020 aufgenommen werden. Das Bundesumweltministerium investiert rund 26 Mio. € in den Modellversuch FESH, der neben dem Bau und Betrieb der Teststrecke in Schleswig-Holstein auch die wissenschaftliche Begleitforschung umfasst.

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