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Die dritte Anhörung zu den Windenergieplänen des Landes beginnt. Foto: Iris Jaeger

Mitte Dezember 2019 hat die schleswig-holsteinische Landesregierung den dritten Entwurf der Windenergie-Regionalpläne beschlossen und verabschiedet. Am kommenden Montag, 13. Januar, beginnt nun die zweimonatige Öffentlichkeitsbeteilung mit der erneuten Möglichkeit, auch online sämtliche Planungsunterlagen einzusehen und Stellungnahmen abzugeben. Die Pläne liegen zur Ansicht auch bei den Kreisen und kreisfreien Städten aus. Die Frist endet am 13. März 2020.

"Damit sind wir auf der Zielgeraden", sagte Innenminister Hans-Joachim Grote (CDU) im Anschluss an die Kabinettssitzung im Dezember. Auf 2,02 % der Landesfläche soll Windernte betrieben werden, 98 % der Landesfläche bleiben frei von Windkraftanlagen. "Mit den 2,02 Prozent weisen wir genügend Fläche aus, um mit Windenergienutzung an Land bis 2025 den Beitrag von zehn Gigawatt installierter Leistung erbringen zu können", so Grote. Ziel sei und bleibe die Wiederherstellung der Rechtssicherheit beim Windkraftausbau. Ebenso halte man am vereinbarten Ziel fest, so viel Fläche für Wind­energie wie notwendig, so wenig Belastung für die Menschen und die Natur wie irgendwie möglich auf den Weg zu bringen. Nach Auswertung der 5.200 Stellungnahmen und Einwände zum zweiten Planentwurf sind nun 341 Wind­energievorranggebiete mit insgesamt 31.951 ha vorgesehen. Diese Gebietskulisse beinhaltet zirka 28.500 ha der Vorranggebiete des zweiten Planentwurfs. Rund 2.300 ha sind als Vorranggebiete im neuen Entwurf weggefallen, 3.300 ha neu hinzukommen.

"Die Auswertung der Stellungnahmen des zweiten Planentwurfs war aufgrund des Umfangs und auch der Detailtiefe enorm aufwendig. Jedes Argument, jede Stellungnahme ist einzeln geprüft und in die Abwägungsentscheidungen mit einbezogen worden", erklärte Grote und wies darauf hin, dass landesweit identische Abwägungskriterien und Maßstäbe angewandt worden seien. Er gehe davon aus, dass es in der dritten Anhörung keine neuen bislang nicht gewürdigten Argumente geben werde, sodass es die letzte Anhörung sein könnte. Voraussichtlich im Oktober oder November dieses Jahres könnten die Pläne endgültig verabschiedet werden.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 02/2020 unter der Rubrik "Erneuerbare Energien" und im digitalen Bauernblatt.

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