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Um Bioenergie künftig gesamtwirtschaftlich optimal einsetzen zu können, müssten Wettbewerbsverzerrungen zugunsten fossiler Quellen beseitigt werden, so der Forschungsverbund Erneuerbare Energien. Foto: Imago

Der Forschungsverbund Erneuerbare Energien (FVEE) drägt auf Chancengleichheit am Energiemarkt. Damit Bioenergie künftig gesamtwirtschaftlich optimal eingesetzt werde, müssten Wettbewerbsverzerrungen zugunsten fossiler Quellen konsequent und zügig beseitigt werden, forderte der Forschungsverbund vergangene Woche in einer Presseverlautbarung.

Neben einem wirksamen CO2-Preis sei dazu ein umfassender Abbau von Subventionen für fossile Energieträger notwendig, etwa von Ermäßigungen, Ausnahmen und Spitzenausgleichen bei der Strom- und Energiesteuer oder der Agrardieselvergütung. Erst unter diesen Bedingungen würden beispielsweise Biogasanlagen intelligent weiterentwickelt und könnten dann standortgerecht Strom, Wärme und Kraftstoff bereitstellen.

Faire Wettbewerbsbedingungen sind laut FVEE nicht nur Voraussetzung für die Entwicklung intelligenter Wärmetechnologien auf der Basis von Biomasse, sondern auch für eine kosteneffiziente und umweltverträgliche Aufteilung biogener Ressourcen auf den Flug-, Schiffs- und Schwerlastverkehr.

Werde ein ausreichender CO2-Preis nur schrittweise etabliert, müssten bestehende und zukunftsfähige Bioenergielösungen zwischenzeitlich nach Maßgabe ihres Klimaschutzbeitrags gefördert werden, um die langfristig benötigte Infrastruktur und das Know-how zu sichern.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 36/2020 unter der Rubrik "Erneuerbare Energien" und im digitalen Bauernblatt.

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