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Bei der Umstellung der Biogasanlage auf eine flexible Fahrweise ist einiges zu beachten. Manuel Schukat (r.) berät Kunden vor Ort, was zu tun ist. Foto: agrarplan

Wer sich als Biogasanlagenbetreiber mit dem EEG 2017 auseinandersetzt und auch zukünftig bestrebt ist, den Anlagenbetrieb möglichst wirtschaftlich zu betreiben, wird sich in Zukunft intensiv mit der Thematik der Flexibilitätsprämie und deren wichtigsten Neuerungen befassen müssen.

Nach ersten Erfahrungen mit der Direktvermarktung im EEG 2014 gilt es nun, den maximalen Mehrerlös über die Umstellung des Anlagenbetriebes auf eine flexible Fahrweise zu generieren und die damit verbundenen Chancen und Risiken für die eigene Anlage abzuschätzen.

Thorben Gosch und Manuel Schukat von der Rendsburger "Agrarplan Strategie & Controlling" machten in einem ganztägigen Workshop Biogasanlagenbetreibern anhand eines Beispiels deutlich, welche wirtschaftlichen Auswirkungen die "Flexprämie" nach sich ziehen kann. Dabei ist eine Vielzahl an Aspekten zu berücksichtigen, die für die Ermittlung des Mehrerlöses nach den Neuerungen des EEG 2017 entscheidend sind.

Zum einen ist das Inbetriebnahmejahr der Bestandsanlage und das damit verbundene Auslaufen der 20-jährigen EEG-Vergütung von großer Bedeutung. Zum anderen ist zu beachten, dass die Restlaufzeit der bestehenden Vergütung maximal acht Jahre betragen darf, um erstmalig an einer Ausschreibung teilzunehmen.

Bei optimaler Inbetriebnahme wird eine zehnjährige Anschlussvergütung garantiert. Ebenso entscheidend sind die Höhe der Bemessungsleistung, der Umfang der zugebauten Leistung und die daraus errechnete Flexprämie. Anhand dieser Faktoren errechnet sich die Wirtschaftlichkeit des Wechsels ins neue EEG.

Den kompletten Beitrag lesen Sie in der Bauernblatt-Ausgabe 45/2016 unter der Rubrik "Erneuerbare Energien" und in der Bauernblatt-App.

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