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Die benötigten Arbeitsmaterialien wie Euterpapier, Melkstopfen und so weiter sollten im Melkstand schnell verfügbar sein. Foto: Alfons Fübbeker

Viele Milchviehbetriebe suchen nach Möglichkeiten, um den hohen Arbeitszeitaufwand in der Innenwirtschaft zu reduzieren. Dies gilt besonders für das Melken, da es den höchsten Arbeitszeitanteil hat. Hier wird nach Wegen gesucht, den Zeitbedarf zu verringern, ohne das die Qualität der Arbeit leidet und wichtige Arbeitsschritte wie das Vormelken oder das Dippen vernachlässigt werden.

Neben der Melkstandbauart und den betrieblichen Bedingungen ist es vor allen Dingen die technische Ausstattung des konventionellen Melkstandes, die den Zeitaufwand pro Kuh und damit die Leistung des Melkers beeinflusst.

Nur kontinuierliches Melken ermöglicht hohe Melkleistungen (Kühe pro Stunde). Dazu ist ein zügiger Zu- und Rücktrieb unbedingt erforderlich. Damit die Kühe schnell aus dem Stall in den Vorwarteraum vorm Melkstand gelangen können, ist ein Zutriebsweg vorteilhaft. Da die Kühe in der Regel in größeren Gruppen zum Melkstand getrieben werden, ist der Zutriebsweg breiter auszulegen als der Rücktriebsweg, denn beim Rücktrieb vom Melkstand in den Stall ist der Kuhverkehr entzerrter. Die Tierzahl im Rücktriebweg bewegt sich zwischen der Anzahl Tiere einer Melkstandseite bei Gruppenmelkständen bis hin zu einzelnen Tieren beim Melkkarussell. Unabhängig von der Tierzahl sollten die Zu- und Rücktriebswege rutschfest, ohne Stufen, mit wenig Ecken, leicht zu reinigen und gut ausgeleuchtet sein. Bei der Beleuchtung sollten die verschiedenen Bereiche geringe Helligkeitsunterschiede aufweisen, da die Anpassung an hell und dunkel bei Rindern deutlich langsamer verläuft als beim Menschen. Auch ist ein Sichtschutz vorteilhaft, wenn Kühe aneinander vorbeigeführt werden. Je besser diese Faktoren gelöst sind, desto flotter ist der Zu- und Rücktrieb.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 44/2020 unter der Rubrik "Pflanze" und im digitalen Bauernblatt.

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