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Am Vorgewende und beim Anhäckseln sind Fahrten in der gleichen Spur fast unvermeidbar, in der Fläche sollte dies aber unbedingt vermieden werden. Foto: Gerrit Müller

Der Herbst ist gekennzeichnet durch geringere Tageslängen und niedrigere Temperaturen, auch die Niederschläge nehmen zu und füllen die Wasservorräte des Bodens wieder auf. Zwangsläufig führt dies in Kombination mit den Erntearbeiten von spät räumenden Kulturen zu einer hohen Gefahr von Bodenschadverdichtungen auf den Ackerflächen.

Silomais hat auch in diesem Jahr den Ackerbau dominiert. Mehr als 27 % der Ackerflächen in Schleswig-Holstein wurden mit dieser besonders energiereichen Kultur bestellt. Dabei ist bereits mit der Aussaat klar, dass es bei einem Teil der spät räumenden Kultur zu Herausforderungen bei der Ernte kommen kann, gerade bei viel Niederschlag. Für den Landwirt darf in diesem Zusammenhang nicht ausschließlich die Futterbergung im Fokus stehen, auch der Bodenzustand muss für die Erntearbeiten berücksichtigt werden.

Während die Maisernte im Lauenburgischen bereits im September begonnen hat, lief sie im Rest Schleswig-Holsteins durch die verzögerte Abreife eher schleppend an. Derzeit sind die Bedingungen für eine Ernte gut. Mit einem nach hinten geschobenen Erntefenster aufgrund verzögerter Abreife nimmt jedoch die Gefahr für Bodenschadverdichtungen bei den Erntearbeiten zu.

Hohe Achslasten sowie die Überrollhäufigkeit des Bodens in Kombination mit hohen Wassergehalten tragen maßgeblich zu einer Schädigung und Verschlechterung der Bodenstruktur und -fruchtbarkeit während der Maisernte bei.

 

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Bauernblattausgabe 41/2021 unter der Rubrik "Tier" und im digitalen Bauernblatt.

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