Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Die Nährstoffausscheidung einer Milchhkuh variiert je nach Grundfutterverhältnis von Gras- und Maissilage und danach, ob die Tiere Weidegang erhalten. Foto: Dr. Luise Prokop

Die Düngeverordnung (DüV) 2017, ihre Verschärfung 2020 und die Stoffstrombilanzverordnung erhöhen in Milchkuhbetrieben den Druck, Stickstoff- und Phosphorüberschüsse zu senken. In den Roten Gebieten sind die Betriebe von weiteren Einschränkungen betroffen. Welche Möglichkeiten bietet die Fütterung, den Nährstoffanfall zu reduzieren?

In der DüV sind bei den Milchkühen 17 verschiedene Verfahren in Abhängigkeit von der Leistung, dem Standort und der Rasse definiert. Die Nährstoffausscheidungen errechnen sich aus den mit dem Futter aufgenommenen Nährstoffen abzüglich der im Körper angesetzten und mit der Milch abgegebenen Nährstoffe.

Das neue DLG-Merkblatt zur N-/P-reduzierten Fütterung von Milchkühen beschreibt Produktionsverfahren mit gras- und maisbetonten Grobfutterrationen. Gegenüber den geltenden DüV-Werten ergeben sich über alle Verfahren deutliche Einsparungen bei Stickstoff und Phosphor. Bei den grasbetonten Rationen sind zwei Drittel Grasprodukte und ein Drittel Mais unterstellt, bei den maisbetonten ist es umgekehrt.

Etliche Betriebe haben bezüglich der Nährstoffversorgung ihrer Milchkühe noch Reserven, denn die für die Berechnung der Nährstoffausscheidungen unterstellten Gehalte werden längst noch nicht von allen umgesetzt. Folglich profitieren diese Betriebe von den Standardwerten der DüV.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 46/2020 unter der Rubrik "Tier" und im digitalen Bauernblatt.

nach oben