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Jochen Vogel, Vorsitzender der Geschäftsleitung Rewe Nord, diskutierte mit Werner Schwarz, Präsident des Bauernverbandes Schleswig-Holstein, und Landwirtschaftsminister Jan Philipp Albrecht (v. li.) die aktuellen Herausforderungen in der Regionalvermarktung: Foto: Carolin Müller

Mehr als 100 Besucher waren der Einladung der Landwirtschaftskammer zur Fachveranstaltung "Kurze Wege" am 21. Oktober nach Rendsburg gefolgt. Auf der Veranstaltung rund um die Regionalvermarktung diskutierten Vertreter der Land- und Ernährungswirtschaft gemeinsam mit Politik und Zukunftsforscherin Hanni Rützler die Auswirkungen von Corona auf die Branche und das Verbraucherverhalten. Insbesondere die Beschleunigung von Trends und die Entwicklung resilienter Strategien für die Zukunft standen dabei im Mittelpunkt. Weiteres zentrales Thema war die Frage, wie die Wertschätzung der Kunden für regionale Lebensmittel auch über die Pandemie hinaus weitergesteigert kann.

Als Impulsgeberin war Hanni Rützler aus Österreich angereist. Die namhafte Referentin ist unter anderem für das Zukunftsinstitut tätig. In ihrem Vortrag stellte sie auch die Ergebnisse des Food­reports 2022 vor. Die Zukunftsforscherin beschrieb aktuelle Trends wie Zero Waste, Local Exotics und Real Omnivore. "Die Beschleunigung der Entwicklung durch die Pandemie zeigt sich auch in Trends wie E-Food", betonte Rützler. Begeistert zeigte sie sich von der Wertschätzungskampagne "Ernte­Kunst" des Landwirtschaftsministeriums und den bildgewaltigen Motiven rund um regionale Produkte.

"War das Thema Regionalität bereits vorher schon ein Megatrend, so hat die Pandemie dieser Entwicklung noch einmal einen kräftigen Schub nach vorne gegeben", betonte Landwirtschaftsminister Jan Philipp Albrecht (Grüne). "Die spannende Frage lautet aber nun: Wird sich diese Entwicklung verstetigen und, wenn ja, was können wir als Politik gemeinsam mit den regionalen Marktteilnehmern tun, damit wir dieses im Rahmen unserer Möglichkeiten positiv begleiten können?"

Die Strategie des Lebensmitteleinzelhandels erläuterte Jochen Vogel, Vorsitzender der Geschäftsleitung Rewe Nord: "Die Stärkung unserer heimischen Wirtschaft ist ein wichtiges Anliegen der Rewe. Wir arbeiten eng mit regionalen und lokalen Erzeugern zusammen. Diesen Weg werden wir weiterbeschreiten, auch im Sinne unserer Kundinnen und Kunden, für die das Angebot an heimisch erzeugten Lebensmitteln an Bedeutung gewinnt. Diese Entwicklung hat sich durch die Corona-Pandemie noch einmal beschleunigt. Die regionale Versorgung hat deutlich an Wertschätzung und Bedeutung gewonnen."

 

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Bauernblattausgabe 44/2021 unter der Rubrik "Einkommensalternativen" und im digitalen Bauernblatt.

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