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Der Produktionswert "€cownomic Fitness Efficiency" bietet den Züchtern in Schleswig-Holstein die Möglichkeit, wirtschaftlich bessere Selektionsentscheidungen zu treffen, die betriebsindividuell angepasst werden können. Bulle "Slate RF". Foto: Alex Arkink

Momentan werden für deutsche Holsteins der Rassen Schwarzbunt und Rotbunt Zuchtwerte für mehr als 50 Einzelmerkmale geschätzt und als verschiedene Relativindizes, wie zum Beispiel der Relativ­zuchtwert Milch (RZM), zusammengefasst. Es wird sowohl auf der männlichen Seite bei Künstliche-Besamungs (KB)-Bullen als auch auf der weiblichen Seite in den teilnehmenden Betrieben an den Projekten KuhVision und Genomscan eine sehr hohe Menge an Zahlen und Daten generiert, was den Züchtern zunehmend den Überblick und die Selektionsentscheidungen erschwert.

Um diese Flut an Zuchtwerten für alle Milchviehhalter verständlicher zu machen, wurde von der Rinderzucht Schleswig-Holstein (RSH) im Frühjahr das Projekt "€cownomic Fitness Efficiency" initiiert. An dem Projekt waren neben Vertretern der RSH auch die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, der Landeskontrollverband und die Landwirtschaftskammer beteiligt. Ziel dieses Projektes war es, die Zuchtwerte von genomisch typisierten Tieren in einen monetären Wert zu übersetzen, der in Euro ausgedrückt werden kann. Der "€cownomic" ist somit ein ökonomischer Produktionswert, der alle ökonomisch wichtigen Zuchtwerte berücksichtigt und die wirtschaftliche Überlegenheit eines Tieres im Vergleich zum Populationsmittel angibt.

Die Datengrundlage für den Produktionswert "€cownomic" ist einzigartig, denn sie basiert auf tatsächlichen Betriebsdaten von schleswig-holsteinischen Milchviehbetrieben. Zum einen wurden die genomischen Zuchtwerte, Milchleistungsprüfungs (MLP)-, Besamungs- und Gesundheitsdaten von den KuVisions- und Genomscan-Betrieben aus Schleswig-Holstein berücksichtigt. Zum anderen wurden Betriebs­zweigsauswertungen und tierärztliche Abrechnungen von den beteiligten Betrieben ausgewertet, um die ökonomische Gewichtung für die jeweiligen Merkmale abzuleiten.

Es handelt sich bei dem "€cownomic" also nicht um einen Index mit Durchschnittswerten aus der Literatur, sondern um einen ökonomischen Produktionswert, der auf tatsächlichen Betriebsdaten von heimischen Milchviehbetrieben basiert.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 02/2020 unter der Rubrik "Pflanze" und im digitalen Bauernblatt.

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