Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Am Knick wurden Knickschere und Knicksäge im Einsatz gezeigt. Foto: Ingken Wehrmeyer

"Knicks – für unsere Kulturlandschaft und die Artenvielfalt", so lautete der offizielle Titel einer gemeinsam von Lohnunternehmerverband, Bauernverband und Bildungszentrum BNUR in der Halle der Landwirtschaftskammer durchgeführten Informationsveranstaltung rund um den Knick, seine Bedeutung für die Kulturlandschaft und die richtige Knickpflege. Auf einen Teil mit Fachvorträgen folgte praktische Anschauung mit maschineller Pflege draußen am Knick.

Zunächst begrüßten Anne Benett-Sturies, BNUR, und Niels Schäfer, Geschäftsführer des Lohnunternehmerverbands, ihre zahlreich erschienenen Gäste zur ersten Veranstaltung des Bildungszentrums in diesem Jahr. Die Veranstaltergemeinschaft mit Bauernverband und Landwirtschaftskammer trage dazu bei, das Thema "Knick" erneut in eine breite Öffentlichkeit zu tragen und die Diskussion um Stichworte wie "nachhaltige Bewirtschaftung" und "Pflege der Kulturlandschaft" fortzusetzen. Das Interesse der Gesellschaft an Natur und Landschaft sei hoch, so Benett-Sturies, gleichzeitig schwänden die Kenntnisse immer mehr. Das Bildungszentrum versuche mit seinen Angeboten, diesem Trend entgegenzusteuern.

Schäfer konkretisierte noch einmal, dass die Vorträge den gesetzlichen Rahmen darstellen sollten, jedoch auch gleichzeitig die praktische Umsetzung der Vorschriften diskutiert werden könne und müsse, ebenso wie der Umgang mit Verstößen. Der Lohnunternehmerverband setze auf Diskussion und Dialog.

Peter Levsen Johannsen, ehemaliger Geschäftsführer der Landwirtschaftskammer, hob in seinem Grußwort die Bedeutung der Knicks für die Biodiversität und den Biotopverbund hervor. Es gelte, diese öffentlichen Leistungen durch fachgerechte Knickpflege zu bewahren. Gleichwohl zeige sich zu Beginn jeder Knickpflegesaison im Oktober Unsicherheit in der Praxis über Details der Vorschriften.

Die Landwirtschaftskammer sei durch kontinuierliche Beratung und Veröffentlichungen im Bauernblatt ein Partner zur Aufklärung und Information über die jeweils geltenden Bestimmungen, damit möglichst keine Verstöße gegen das Fachrecht erfolgten, die mit Bußgeld- und Cross-Compliance-Verfahren empfindliche Strafen nach sich ziehen könnten.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 05/2020 unter der Rubrik "Pflanze" und im digitalen Bauernblatt.

nach oben