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Die Bodenbearbeitung mit gezogenen Geräten überzeugt mehr und mehr Landwirte. Einfaches An- und Abhängen und gleichmäßigere Achslasten am Traktor für gute Traktion sind Vorteile. Mit flexiblen Reifen und variablem Reifendruck sowie dem richtigen Zeitfenster kann effizient für zirka 75 € Verfahrenskosten in der Stunde gearbeitet werden. Spuren und Schlupf gilt es zu mindern; sie kosten Diesel, Arbeitszeit und Bodenfruchtbarkeit. Foto: Prof. Ludwig Volk

Die Gründe für die Anschaffung eines Schleppers, eines neuen oder gebrauchten, sind vielfältig. Im folgenden Artikel werden Argumente, die zur Kaufentscheidung führen, dargelegt und eingeordnet.

Prinzipiell werden sich Betriebsleiterinnen oder Betriebsleiter mit Verantwortung für Familie und Mitarbeiter Gedanken machen, welche Hauptarbeiten der Traktor erledigt und welche angebauten oder gezogenen Geräte benutzt werden sollen.

Wenn man im Betrieb bei der Bodenbearbeitung zum Beispiel jährlich 200 Stunden mit dem gezogenen Grubber arbeitet und 200 Stunden mit der aufgesattelten Bestellkombination Getreide und Raps säht, sollte man für diese Arbeiten gute Zugkraft, also große, breite Reifen mit variablem Reifendruck, ein Lenksystem und Datenerfassung einkaufen.

Der große Traktor hat also zirka 400 Betriebsstunden für die eigenen Anforderungen zu erfüllen. Wenn man für weitere Arbeiten und Transporte zirka 200 Schlepperstunden einplant, kommt man auf eine Jahresnutzung von zirka 600 Betriebsstunden. Gelingt es, weitere 200 Arbeitsstunden mit dem Schlepper und Geräten zu vermarkten, summiert sich die Jahresnutzung auf 800 Traktorstunden. Bei 800 nutzbringenden, jährlichen Betriebsstunden ist zu überlegen, ob ein neuer Traktor oder ein guter Gebrauchtschlepper die bessere Wahl ist.

Für wen Zuverlässigkeit der Neumaschine ein wichtiges Kriterium ist, der tendiert zum Neukauf. Andererseits ist für den Futtermischwagen oftmals ein junger gebrauchter und einfacher Traktor die kostengünstigere Entscheidung. Ob neu oder gebraucht, ein sorgfältiger Blick auf die Betriebs- und Jahreskosten ist immer sinnvoll.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 45/2020 unter der Rubrik "Pflanze" und im digitalen Bauernblatt.

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