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Der Großseparator der Firma Hamdorf Agrar ermöglicht, abhängig von den TS-Gehalten der Rohgülle und der Zielvorgabe, einen Durchsatz bis zu 300 m3/h. Foto: Daniela Rixen

Gezieltes Wirtschaftsdüngermanagement von Gülle, Gärrest, Mist und separierter Gülle wird für Vieh haltende Betriebe im Zuge der weiteren Verschärfung der Düngeverordnung immer wichtiger. Dafür gilt es gezielte Strategien betriebsindividuell jetzt auszuloten und auch auszuprobieren, um an entscheidenden Stellschrauben nachjustieren zu können, im Sinne der Düngeeffizienz und des Gewässerschutzes, mit dem Ziel, möglichst dauerhaft gute, stabile Erträge und gute Qualitäten in Acker- und Futterbau zu ernten. Dazu gehört es auch, ausreichende Lagerkapazitäten vorzuhalten, auch wenn diese erhebliche Investitionen bedeuten.

Denn die Düngeausbringung wird sich im Zuge der neuen Regelungen noch mehr auf das Frühjahr und speziell das zeitige Frühjahr konzentrieren. Und wenn die Witterung zur Ausbringung nicht passt, können sich schnell Engpässe und übervolle Güllebehälter ergeben, zumal es mit Inkrafttreten der Düngeverordnung von 2020, gerade auch in vorverlegten Sperrfristen, verboten ist, auf gefrorenem Boden auszubringen. Regenwasser, das die Güllebehälter füllt, und Emissionen, die ausgasen, kann sich die Landwirtschaft nicht nur aus Klimaschutzgründen, sondern vor allem aus Effizienzgründen nicht mehr leisten.

Im Rahmen des Bau- und Energielehrschautages in Futterkamp war diesmal der effiziente Einsatz von Wirtschaftsdünger Thema des Vortragsprogramms. Etwa 80 Gäste besuchten die in zwei Gruppen aufgeteilte Vortragsveranstaltung unter strikter Einhaltung der Corona-Hygienemaßnahmen.

Hans-Jochim Rohweder, Koordinator der Baulehrschau der Landwirtschaftskammer am Lehr- und Versuchszentrum Futterkamp, begrüßte und führte ins Thema ein. "Der Einsatz von Wirtschaftsdünger betrifft viele Betriebe, das gilt vor allem auch für den reduzierten Düngereinsatz in der N- und P-Kulisse", betonte Rohweder und meinte weiter: "In diesen Gebieten muss künftig die bedarfs- und fachgerechte Düngung besonders geplant sein. Übersteigt der Gülleanfall die vorhandene Ausbringfläche, ist ein Abtransport zu aufnehmenden Betrieben erforderlich.

Hier bietet die Separation gute Möglichkeiten, unter anderem auch die Transportwürdigkeit der Nährstoffe zur erhöhen." In einer Sonderausstellung auf dem Lindenplatz in Futterkamp und auch in der praktischen Vorführung zeigten verschiedene Firmen Separationstechnik für die Eigenmechanisierung und den Lohnbetrieb. "Das Thema ist in der Praxis angekommen", leitete Rohweder in die Veranstaltung ein.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 43/2020 unter der Rubrik "Pflanze" und im digitalen Bauernblatt.

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