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Mit dem TopSollMapper der Firma Geoprospectors ist es möglich, die Inhomogenität des Bodens während der Bodenbearbeitung in der Fronthydraulik zu messen und die Arbeitstiefe des Anbaugeräts in Echtzeit anzupassen. Foto: Geoprospectors (hfr)

In diesem Artikel der Serie zur Digitalisierung in der Landwirtschaft geht es um die digitalen Möglichkeiten in der Bodenbearbeitung. In Zusammenarbeit mit dem Experimentierfeld Südwest in Rheinland-Pfalz wurde vom Experimentierfeld BeSt-SH das Thema diskutiert. Das Ergebnis der Diskussion führte vor allem zu der Frage: Wie kann die Bodenbearbeitung als Grundstein der Pflanzenentwicklung durch digitale Werkzeuge präziser und effizienter gestaltet werden?

Für den Feldaufgang und die Jugendentwicklung der Bestände spielt ein optimales Saatbett eine wichtige Rolle. In kalten Frühjahren, wie beispielsweise dieses Jahr zur Maisbestellung, kann es durch ein verzögertes Auflaufen der Pflanzen zu einem verringerten Feldaufgang kommen. Dieser wird auch durch Schadorganismen verursacht, die im Zeitraum zwischen Aussaat und Keimung das Saatgut befallen. Durch ein krümeliges, feines Saatbett gilt es, die Keimung zu unterstützten. Durch eine große Kontaktfläche des Kornes zum Boden und eine schnelle Erwärmung des Oberbodens kann das Saatkorn genügend Wasser aufnehmen, wodurch die Bedingungen zur Keimung optimiert werden. An den Boden optimal angepasste Bearbeitungstiefe und -intensität dienen als Grundlage für eine gute Aussaat.

Die Bodenbearbeitung nach guter fachlicher Praxis scheitert oft an aufwendigen Einstellmöglichkeiten der Arbeitsgeräte. Den Pflug angepasst an die heterogenen Bodenverhältnisse einzustellen, ist eine Herausforderung. Diese Anpassung bedarf nicht selten der wiederholten Justierung durch mehrmaliges Absteigen vom Traktor, Messen zur Kontrolle und Nachjustierung. Dieser Mehraufwand sorgt manchmal dafür, dass Praktiker die Bearbeitung der Fläche mit den alten, bekannten Einstellungen durchführen. Für die optimale Bearbeitung nach den vorherrschenden Verhältnissen müssen diese jedoch besser erkannt und richtig gedeutet werden. An dieser Stelle kann die Digitalisierung den Landwirt bei der Entscheidungsfindung unterstützen, automatisch die Bodenbearbeitung bestmöglich durchzuführen, um ein ideales Saatbett vorzubereiten.

 

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Bauernblattausgabe 31/2021 unter der Rubrik "Technik" und im digitalen Bauernblatt.

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