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Es wird interessant, welche Farbe das zukünftige Maissaatgut haben wird. Thiram und Mesurol flüssig sind verboten worden. Foto: Dr. Elke Grimme

Um Verluste beim Feldaufgang zu vermeiden, ist das Beizen von Saatgut gängige Praxis. Für das Maiskorn müssen beste Bedingungen von der Saat an über Keimung, Feldaufgang bis zur Jugendentwicklung geschaffen werden. Dazu zählen unter anderem optimales Saatbett, standortgerechter Saattermin und Tiefenablage sowie Pflanzenzahl, aber auch Schutz des Maiskorns vor Auflaufkrankheiten, Insektenbefall und Vogelfraß. Dabei sind Saatgutbeizungen mit geringen Pflanzenschutzmittelmengen am Korn sehr effizient. Doch dürfen zur kommenden Maisaussaat fungizide Beizen mit dem Wirkstoff Thiram sowie insektizider Beizschutz mit Mesurol flüssig nicht mehr eingesetzt werden.

Somit erlischt auch der gleichzeitige Schutz der Vogelvergrämung durch den Wirkstoff Methiocarb von Mesurol flüssig.

Schon bei der Aussaat ist das Maiskorn durch verschiedene pilzliche Erreger wie beispielsweise Fusarium-, Pythium- und Rhizoctonia-Arten gefährdet, gerade wenn die Maisaussaat in eine kühle Witterungsphase fällt und sich der Feldaufgang über Wochen hinzieht oder auch die Saatgutablage zu tief durchgeführt wurde. Keimlinge sind während des verlängerten Auflaufens der Maispflanzen den Attacken der Bodenorganismen ausgesetzt, die Schadbilder reichen von Nekrosen, Fäulnis bis zu Verdrehungen des Keimlings und der jungen Maispflanze. In Folge zeigen die Maisbestände geringere Pflanzenzahlen, schlechte Feldaufgänge, lückige Bestände sowie Kümmerpflanzen. Außerdem treten Fehlstellen regional sehr unterschiedlich auch durch Fraßschäden von Krähen, Tauben, Fasanen, Kranichen auf. Geht das Wachstum nach dem Auflaufen der Maispflanzen nicht zügig voran, können weitere Pflanzenverluste durch Insektenbefall auftreten. Zum Schutz des Maiskorns stehen für die kommende Maisaussaat verschiedene fungizide und insektizide Beizen zur Verfügung. Ein fungizider Beizschutz ist im konventionellen Maisanbau nach wie vor als Standardmaßnahme anzusehen.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 50/2019 unter der Rubrik "Pflanze" und im digitalen Bauernblatt.

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