Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

In Deutschland wird Glyphosat wohl bald nicht mehr zur Verfügung stehen. Für die Suche nach Alternativen bliebt nur noch wenig Zeit. Zur Stoppelbearbeitung wurden in Thüringen mechanische Verfahren verglichen. Foto: Frank Hartmann

Wie geht es weiter nach der Zeit von Glyphosat? Im Jahr 2015 wurde durch das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) und das Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und ländlichen Raum (TLLLR) das Projekt "Minimierungsstrategie – Glyphosat" initiiert und umgesetzt. Es konzentrierte sich auf Möglichkeiten zur Reduzierung der Aufwandmenge und des Anwendungsumfangs des Wirkstoffes. Die Ergebnisse sind auch für Schleswig-Holstein interessant.

In Thüringen kommen zirka 70 % des ausgebrachten Glyphosats auf der Stoppel zur Bekämpfung von Ausfallkulturen und Unkräutern/-gräsern zum Einsatz. Die Bekämpfung von resistenten Ungräsern (vor allem Ackerfuchsschwanz), Bekämpfung von Wurzelunkräutern (zum Beispiel Quecken, Disteln) und Sicherung der Ackerhygiene bei Direktsaat oder schwierigen Witterungsverhältnissen waren nicht vorrangig Ziel der alternativen Betrachtung im Projekt.

Am häufigsten wird Glyphosat laut einer Umfrage des TLLLR von 2016 auf Rapsstoppeln eingesetzt. Mögliche Gründe sind die arbeitswirtschaftlichen Engpässe in den Betrieben nach der Ernte, die Bedeutung der sicheren Bekämpfung von Ausfallraps sowie die vergleichsweise leichte Handhabung von Rapsstroh im Vergleich zu Getreidestroh.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 49/2019 unter der Rubrik "Pflanze" und im digitalen Bauernblatt.

nach oben

Hinweis zur Nutzung von Cookies

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter.