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Wildgänse fressen das Futter für die Kühe. Foto: Mechthilde Becker-Weigel

Wildgänse sind politisch in Schleswig-Holstein, besonders an der Westküste und auf den Inseln. Die Schäden durch Gänsefraß und Verkotung auf den landwirtschaftlichen Nutzflächen haben drastisch zugenommen. Die Landwirtschaft fordert seit Jahren ein wirksames Bestandsmanagement, damit sie eine Perspektive hat.

"Es sind zu viele und sie werden immer mehr", lautet die plastische Botschaft von Jens Olufs, Landwirt aus Alkersum auf Föhr. Die Schäden durch Wildgänse reichen bis zum Totalausfall sowohl auf Acker- als auch auf Weideflächen und stellen den Fortbestand der betroffenen Betriebe infrage. Die Lage hat sich in diesem Frühjahr weiter zugespitzt, vor allem auf den Inseln. Denn die Gänse hätten das dringend benötigte Futter für die Tiere abgefressen, erklärt Olufs.

"Corona kriegen wir in den Griff, der Rest ist bescheiden. Das kalte Frühjahr ohne Niederschlag erwischt uns voll. Den schwachen Aufwuchs fressen die Gänse und es fehlt Grundfutter für die Kühe", beschreibt Kay-Andreas Nickelsen aus Oldsum die Lage. Sein Milchviehbetrieb mit 80 ha Grünland in der Marsch hat es in diesem Jahr besonders schwer. Auf 25 ha seiner Fläche kann er den ersten Schnitt nicht einbringen wegen Gänsefraß. Wie ihm geht es allen hier, Futter ist rar und muss für teure Fracht auf dem Festland eingekauft werden.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 21/2020 unter der Rubrik "Agrarpolitik" und im digitalen Bauernblatt.

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