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Verkaufsbuden für Spargel und Erdbeeren dürfen öffnen. Foto: imago

Eine Lockerung der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Geschehens haben Bund und Länder in der vergangenen Woche beschlossen. Demnach sind seit Montag Geschäftsöffnungen (bis 800 m2 Verkaufsfläche) zulässig. Ohne Einschränkung bei der Verkaufsfläche dürfen Kfz-Händler, Fahrradläden und Buchhandlungen öffnen.

Ab Montag, 4. Mai, dürfen zudem Schulen, Hochschulen und Friseure unter bestimmten Voraussetzungen den Betrieb wieder aufnehmen. Es sind beispielsweise Hygienekonzepte einzuhalten und bei Publikumsverkehr muss es eine Zutrittssteuerung geben, bei der aber keine Warteschlangen entstehen dürfen. Mehr Details zum allgemeinen Corona-Geschehen sowie die Landesverordnungen und Erlasse zum Umgang mit Corona finden sich auf der Internetseite des Landes Schleswig-Holstein: schleswig-holstein.de

Nach Angaben des Bauernverbandes Schleswig-Holstein (BVSH) wurde in einem Einzelfall von einem Ordnungsamt die Auffassung vertreten, dass Verkaufsbuden für Spargel und Erdbeeren nicht öffnen dürften. Der BVSH hielt diese Auffassung für falsch und ein entsprchendes verbot demnach für unzulässig. Mit einer entsprechenden Argumentation habe sich der Verband an das schleswig-holsteinische Landwirtschaftsministerium gewandt, das das Sozial- und Gesundheitsministerium beteiligt hat. Dort schloss man sich der Auffassung des BVSH an, sodass trotz der Corona-Beschränkungen Verkaufsbuden für Spargel und Erdbeeren öffnen dürfen.

Auf seiner Internetseite informiert der Bauernverband zudem darüber, dass aus dem landwirtschaftlichen Betrieb ausgegliederte gewerbliche Betriebe (zum Beispiel Biogasanlagen und Hofcafés) das allgemeine Kreditprogramm der Bundesregierung fur gewerbliche Betriebe und freie Berufe über die KfW in Anspruch nehmen könnten.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 17/2020 unter der Rubrik "Agrarpolitik" und im digitalen Bauernblatt.

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