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Landwirtschaftliche Betriebe können ab sofort einen Antrag auf Überbrückungshilfe III stellen. Foto: Imago

Die Bundesregierung hat bei der Corona-Überbrückungshilfe zugunsten krisengeplagter Veredelungsbetriebe nachgebessert. Ab sofort können sich Nutztierhalter mit pandemiebedingten Umsatzverlusten Kosten für Futter und den Tierarzt erstatten lassen.

Als Fixkosten werden außerdem Pachten, Grundsteuern, Mietzahlungen, der Finanzierungkostenanteil von Leasingraten sowie Aufwendungen für Strom, Wasser und Heizung anerkannt. Nicht vom Kurzarbeitergeld erfasste Personalkosten werden pauschal mit 20 % der Fixkosten kompensiert. Auch Investitionen für die bauliche Modernisierung und Umsetzung von Hygienekonzepten sowie Investitionen in die Digitalisierung und Modernisierung können als Kostenposition geltend gemacht werden.

Antragsberechtigt für die Überbrückungshilfe III sind alle Unternehmen mit mehr als 30 % coronabedingten Umsatzeinbußen. Die konkrete Höhe der Zuschüsse orientiert sich wie bislang an der Höhe des Umsatzrückgangs im Vergleich zum entsprechenden Monat des Jahres 2019.

Der Deutsche Bauernverband (DBV) zeigte sich erleichtert, dass auch landwirtschaftliche Nutztierhalter die Überbrückungshilfe III in Anspruch nehmen können. "Auf unser Drängen hin werden nun auch die Futter- und Tierarztkosten als Fixkosten angerechnet", betonte DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken. Nach ersten Buchführungsauswertungen der Land-Data für die Monate November und Dezember seien viele spezialisierte Schweinemäster und Sauenhalter antragsberechtigt. Der Antrag auf Überbrückungshilfe III könne dabei aber nur über "prüfende Dritte" wie den Steuerberater oder einen Rechtsanwalt erfolgen, stellte der DBV klar.

 

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Bauernblattausgabe 7/2021 unter der Rubrik "Agrarpolitik" und im digitalen Bauernblatt.

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