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Die Kundgebung fand direkt am Brandenburger Tor statt. Foto: Mechthilde Becker-Weigel

Das Brandenburger Tor bot eine großartige Kulisse für die größte Bauerndemonstration im wiedervereinigten Deutschland. Zehntausende Bauern sind dem Aufruf zur Kundgebung der Organisation "Land schafft Verbindung" (LsV) gefolgt.

Unter der Statue der Viktoria kamen Vertreter sämtlicher landwirtschaftlicher Produktionsrichtungen aus allen Teilen des Landes zusammen und brachten ihre Wut über das Agrarpaket, die Insektenschutzverordnung und die Düngeverordnung zum Ausdruck. Die Veranstalter von LsV sprachen von 40.000 Teilnehmern, die Polizei von 8.600 Traktoren, unter der Hand nach Summierung der Sammelstellen wurde die Zahl von 15.000 Traktoren gehandelt.

Die Fronten zwischen Bauern und Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) bleiben verhärtet. Zur Begrüßung gab es Schweigen. Die Bundesumweltministerin versuchte Verständnis zu schaffen für Insekten- und Trinkwasserschutz und sagte: "Ich möchte, dass die Landwirte Teil der Lösung sind." Sie beteuerte, dass auch im Umweltressort große Wertschätzung für die Arbeit der Bauern bestehe. Gleichzeitig gebe es aber auch Riesenprobleme beim Grundwasser und dem Insektenschutz, was auch die Landwirtschaft selbst bedrohe.

Schulze bezeichnete die Bauern als "Teil der Lösung". Sie gehe davon aus, dass auch die Landwirte ein Interesse daran hätten, im Einklang mit der Natur zu arbeiten. Landwirte hätten auch in Zukunft die Aufgabe, Lebensmittel zu produzieren. Sie müssten aber gleichzeitig dafür sorgen, dass "das Wasser sauber und der Insektenbestand erhalten bleiben". "Dafür brauchen wir klare Regeln", stellte Schulze vor den Demonstranten klar.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 48/2019 unter der Rubrik "Agrarpolitik" und im digitalen Bauernblatt.

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