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Umwelt- und Agrarausschuss des EU-Parlaments in Straßburg unterstützen die Ziele der Farm-to-Fork-Strategie. Foto: Imago

Der Landwirtschafts- und der Umweltausschuss des Europaparlaments stehen hinter der Farm-to- Fork-Strategie der Kommission. Wie die Gremien in einem gemeinsam beschlossenen Resolutionsentwurf betonen, ist es entscheidend, die darin aufgestellten Ziele rechtlich verbindlich auszugestalten. Zu diesen gehört, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln bis zum Jahr 2030 zu halbieren und den von mineralischen Düngemitteln um mindestens 20 % zu verringern.

Darüber hinaus müssen nach Ansicht des Umwelt- wie auch des Landwirtschaftsausschusses die Zulassungsverfahren für Pflanzenschutzmittel verbessert und die Umsetzung der Anwendungsbestimmungen intensiver überwacht werden. Die Mitgliedstaaten werden aufgefordert, die Reduktionsziele über ihre Strategiepläne im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) zu erfüllen.

Ökolandbau marktorientiert entwickeln

Den EU-Agrar- und -Umweltpolitikern zufolge soll außerdem die Kommission dazu aufgefordert werden, einen konkreten Plan zur Minimierung des Einsatzes synthetischer Pflanzenschutz- und Düngemittel in der Landwirtschaft auszuarbeiten. An die Mitgliedsländer soll der Appell ergehen, ein systematisches Monitoring der biologischen Vielfalt in der Ackerlandschaft durchzuführen. Überdies soll das Parlament auf die Festschreibung verbindlicher Ziele zum Schutz der Biodiversität drängen. Die betreffenden Abgeordneten verweisen auf die jahrelangen Forderungen in Sachen Bestäuberschutz. Es müsse endlich sichergestellt werden, dass der Bienenleitfaden gemäß dem Parlamentseinspruch vom Oktober 2019 so überarbeitet werde, dass er auch wirklich zu einem Schutz der Bienen führe, wie dieser bereits von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit 2013 dargelegt worden sei.

Dem Resolutionsentwurf zufolge sind sich Landwirtschafts- und Umweltausschuss außerdem darin einig, dass der Ökolandbau ein wichtiger Bestandteil des Weges der EU hin zu einem nachhaltigeren Lebensmittelsystem. Das Ziel, die ökologisch bewirtschafteten Flächen in der EU bis 2030 auf mindestens 25 % zu vergrößern, wird deshalb unterstützt. Allerdings wird gleichzeitig betont, dass die Entwicklung des ökologischen Sektors marktorientiert erfolgen müsse. Wichtig sei daher vor allem eine Stärkung der Nachfrageseite.

 

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Bauernblattausgabe 37/2021 unter der Rubrik "Agrarpolitik" und im digitalen Bauernblatt.

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