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Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir Foto: BMEL

Eine konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit hat Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) den Umwelt- und Landwirtschaftsverbänden zugesagt. Er werde den begonnenen Dialog "eng fortführen", sagte er nach seinen Gesprächen mit Spitzenvertretern wichtiger Verbände, darunter dem Deutschen Bauernverband (DBV).

Laut dem Minister geht es darum, die Landwirtschaft im Einklang von Natur, Umwelt und Klima weiterzuentwickeln und den Betrieben eine wirtschaftliche Perspektive mit fairen Einkommen für Bauern zu geben. "Mir sind ein direkter Draht und ein offener Austausch wichtig", so Özdemir. Er erwarte aber auch, "dass wir uns gegenseitig zuhören und auf die Gemeinsamkeiten konzentrieren, um zu Lösungen zu kommen". Die Gespräche seien dafür ein vielversprechender Auftakt. Eine nachhaltige Landwirtschaft diene auch den Interessen der Betriebe und sei Grundlage von gesunder Ernährung.

Özdemir bekräftigte seine Absicht, den Umbau der Nutztierhaltung zu mehr Klimaschutz voranzutreiben. Konkret bedeute das, Tierzahlen an die verfügbare Fläche zu binden. Der Minister verwies auf die Ankündigungen im Koalitionsvertrag, die Investitionsförderung künftig auf gute Haltungsbedingungen auszurichten und eine verbindliche Tierhaltungskennzeichnung zu schaffen. Außerdem werde man die gesamte Landwirtschaft in ihrer Vielfalt an den Zielen Umwelt- und Ressourcenschutz ausrichten. "Diese Transformation können wir nur gemeinsam meistern", so der Minister.

Unterdessen hat Özdemir ein klares Bekenntnis zum Bonner Dienstsitz des Agrarressorts abgegeben. "Bonn ist für uns ein wichtiger Standort, das soll so bleiben", betonte der Minister vergangene Woche Donnerstag in der Bundesstadt, wo er sich gemeinsam mit Staatssekretärin Silvia Bender den Mitarbeitern seines Hauses vorstellte.

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