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Auf dem Hof der Familie Riecken wird viel dafür getan, den Verbrauchern die Landwirtschaft näherzubringen. Foto: Rieckens Landmilch

Der mit 12.000 € dotierte Nachhaltigkeitspreis Schleswig-Holstein, der Ende Mai in Kiel verliehen worden ist, würdigt Projekte, die Aspekte der Nachhaltigkeit vorbildlich miteinander kombinieren: Bildung für nachhaltige Entwicklung, schonende Landbewirtschaftung, soziale Teilhabe und innovatives Wirtschaften sind nur einige der Facetten, mit denen die Preisträger die Jury überzeugt haben. Gewonnen hat Rieckens Landmilch aus Großbarkau, Kreis Plön.

Landwirtschaftsstaatssekretärin Dr. Dorit Kuhnt hat den Preisträgern den Nachhaltigkeitspreis Schleswig-Holstein überreicht. "Dass wir unsere Gewohnheiten im Alltag, im wirtschaftlichen Handeln, im Umgang mit der Natur und im gesellschaftlichen Miteinander überdenken und neu justieren müssen, merken wir in allen Lebensbereichen", so Kuhnt. Dabei gelte es, Wirtschaftlichkeit, Umweltverträglichkeit und soziale Gerechtigkeit gemeinsam zu denken. Sie erklärte: "Nur wenn wir all diese Aspekte von Nachhaltigkeit zusammenbringen, schaffen wir es, unser Leben zukunftsfähig zu gestalten. Die ausgezeichneten Unternehmen und Projekte verstehen das auf vorbildliche Weise. Ich bin begeistert von den kreativen Ideen und der vielfältigen Herangehensweise der Bewerberinnen und Bewerber für eine nachhaltige Zukunft." Was die Staatssekretärin besonders freue, sei das breite Spektrum der Preisträger, das von Landwirtschaft über Handwerk, Bildung und soziales Engagement alle Säulen der Nachhaltigkeit abdecke.

Ausgerichtet wird der Nachhaltigkeitspreis vom Kieler Landwirtschaftsministerium. Der Nachhaltigkeitspreis des Landes arbeitet mit der Industrie- und Handelskammer, der Investitionsbank, den beiden kirchlichen Bildungszentren für nachhaltige Entwicklung und in diesem Jahr zum ersten Mal mit dem Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen zusammen.

Sylke Messer-Radtke, Präsidiumsmitglied des LandFrauenverbandes Schleswig-Holstein, war in diesem Jahr für den Bereich Kultur und ländlicher Raum in die Jury berufen. "Die Jury ist zusammengesetzt aus Vertretern der Bereiche Umwelt und Landwirtschaft, Wirtschaft, Innovation und Zukunftsfähigkeit, Bildung und Schule, Kommunen und Soziales, Globales und Eine Welt, Kultur und ländlicher Raum und einem Medienvertreter.

 

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Bauernblattausgabe 22/2021 unter der Rubrik "Agrarpolitik" und im digitalen Bauernblatt.

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