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Mit der Weiterentwicklung des QM-Milch-Standards sollen Verbraucher die Anstrengungen der Branche besser erkennen können. Foto: imago

Die Vertreter der Wertschöpfungskette Milch – von der Landwirtschaft über die Meiereien bis zum Lebensmitteleinzelhandel – haben sich in einer gemeinsamen Absichtserklärung zur Weiterentwicklung des Qualitätssicherungssystems für die Milcherzeugung (QM-Milch) bekannt.

Wie QM-Milch mitteilte, ist das Ziel, den steigenden Ansprüchen der Verbraucher an Produktvielfalt, Produkt- und Prozessqualität, Tierwohl, Tiergesundheit und Nachhaltigkeit gerecht zu werden sowie zugleich die Transparenz der Einhaltung dieser hohen Standards sichtbar zu machen.

QM-Milch wurde bisher vom Deutschen Bauernverband(DBV), dem Milchindustrie-Verband(MIV) und dem Deutschen Raiffeisenverband(DRV) getragen; ab Juni 2020 wird auch der Handel über den Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels(BVLH) in die Trägerschaft des QM-Systems mit Stimmrecht eingebunden.

Der gemeinsamen Erklärung zufolge soll in den kommenden 18 Monaten der QM-Standard als stufenübergreifendes System unter Berücksichtigung der Nämlichkeit auslobungsfähig auf Milchprodukten werden. Über diese Kennzeichnung sollen die gemeinsamen Anstrengungen der Milchbranche für die Konsumenten nachvollziehbar werden. Grundlage dafür seien belastbare Kriterien, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und der guten fachlichen Praxis beruhten.

Um dieses Ziel mit einem hohen Maß an Verbindlichkeit sicherzustellen, würden bei der freiwilligen Nutzung der Kennzeichnung Meiereien und Lebensmittelhändler künftig vertraglich als Systemteilnehmer agieren, teilte QM-Milch mit.

Die Absichtserklärung zu QM-Milch finden Sie HIER.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 22/2020 unter der Rubrik "Agrarpolitik" und im digitalen Bauernblatt.

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