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Die Daten aus der Landwirtschaftszählung werden unter anderem zur Erfüllung von Berichtspflichten genutzt. Foto: Gerhard Hermes/pixelio

Alle landwirtschaftlichen Betriebe in Schleswig-Holstein und Hamburg erreicht in den nächsten Wochen ein Brief mit Zugangsdaten für die Landwirtschaftszählung 2020. Dabei könnten sich Fragen zur Berechtigung für eine solche Totalerhebung in der andwirtschaft ergeben und dazu, ob wirklich jeder Landwirt verpflichtet ist, Auskunft zu geben.

Grundlage für die europaweit durchgeführte Erhebung ist die EU-Verordnung über integrierte Statistiken zu landwirtschaftlichen Betrieben. Nach dem deutschen Agrarstatistikgesetz ist jeder Landwirt auskunftspflichtig, sofern der Betrieb bestimmte Erfassungsgrenzen erfüllt, zum Beispiel eine erforderliche Mindestgröße von 5 ha landwirtschaftlich genutzter Fläche (LF), eine Mindestzahl an Nutztieren oder eine Mindestfläche an Sonderkulturen (Gartenbau- oder Dauerkulturen).

Doch wofür und vor allem wem dient die Landwirtschaftszählung? Der Landwirt selbst sieht eine sorgfältige Beantwortung von Erhebungsbögen eher als lästig und zeit­intensiv an. Die Landwirtschaftszählung hat jedoch sowohl einen Nutzen für die Allgemeinheit als auch für die Landwirtschaft. Die Ergebnisse der Totalerhebung spielen eine Schlüsselrolle bei der Bewertung der Gemeinsamen Agrarpolitik Europas. Außerdem dienen aktuelle Daten als Grundlage, um zukünftige Politikmaßnahmen auf Fakten gestützt entwickeln zu können. Die Angaben eines jeden Landwirtes helfen mit, die richtigen Rahmenbedingungen für die Zukunft der Landwirtschaft zu schaffen und Förderstrategien zu entwickeln, von denen wiederum die Landwirte und der ländliche Raum profitieren.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 07/2020 unter der Rubrik "Agrarpolitik" und im digitalen Bauernblatt.

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