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Daniel Günther beim Landesbauerntag auf der Norla Foto: Ulrike Baer

Der erste Landesbauerntag im Hybridformat hat am vorigen Freitag in der Rendsburger Deulahalle vor 500 Besuchern stattgefunden. Aber es waren viel mehr, die auf die Aussagen des Ministerpräsidenten zur Gänsethematik in Schleswig-Holstein gewartet hatten. Sie wurden nicht enttäuscht von Daniel Günther (CDU). Der MP hat geliefert.

Planungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und einen klaren Blick auf die drängenden Probleme in der Tierhaltung schrieb Werner Schwarz, Präsident des Bauernverbandes Schleswig-Holstein (BVSH), beim Landesbauerntag der Politik ins Buch. Ohne Planungssicherheit sei mit einem massiven Ausstieg der Landwirte zu rechnen, warnte er. Schwarz erwarte, dass der Aufwand in der landwirtschaftlichen Produktion bei einer Umsetzung der Farm-to-Fork-Strategie der EU-Kommission steigen werde. Vor diesem Hintergrund begrüßte er die Empfehlungen der Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL), wonach angestrebte Veränderungen betriebswirtschaftliche Aspekte berücksichtigen müssten.

Zum Umbau gehört Wille und Geld

Er betonte, Umbau sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die auch gemeinsam finanziert werden müsse. Der Borchert-Plan zum Umbau der Nutztierhaltung werde nicht aufgehen, wenn man das Finanzkapitel aussitzen werde, so Schwarz.

Außerdem kritisierte er, dass die Umsetzung des vorgeschriebenen Tierwohls am Emissionsschutz scheitere. Mit Blick auf die am vorigen Dienstag unterzeichnete gemeinsame Erklärung zur Zukunft der Landwirtschaft in Schleswig-Holstein betonte Schwarz, dass der Agrarsektor diese Herausforderung annehme. Allerdings müssten die Negativkampagnen gegen die Landwirtschaft aufhören.

Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) unterstrich die Ernsthaftigkeit der Vereinbarung. "Das ist mehr als ein symbolischer Akt", erwiderte er auf die Unterzeichnung der Erklärung in seiner anschließenden Ansprache. Die Betriebe müssten wirtschaftlich erfolgreich arbeiten können. Seine Regierung stehe nun in der Pflicht. "Wir müssen jetzt liefern." Förderprogramme müssten umgebaut werden.

 

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Bauernblattausgabe 36/2021 unter der Rubrik "Agrarpolitik" und im digitalen Bauernblatt.

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