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Im Investitionsprogramm wird unter anderem emissionsarme Ausbringtechnik gefördert. Foto: Landpixel

Nach dem Ansturm zum Start hat das Bundeslandwirtschaftsministerium jetzt das Antragsverfahren und die Fördergrundsätze seines Investitionsprogramms Landwirtschaft überarbeitet. Vom Windhund- soll auf ein Losverfahren umgestellt werden. "Das überwältigende Interesse verdeutlicht die hohe Innovationsbereitschaft unserer Landwirte", erklärte Ressortchefin Julia Klöckner (CDU) am Mittwoch bei der Vorstellung der neuen Modalitäten.

Um diesen Schwung mitzunehmen und noch mehr Landwirten eine Fördermöglichkeit zu bieten, werde das Antragsverfahren optimiert. Das neue Prozedere kommt voraussichtlich ab April zur Anwendung; über den genauen Starttermin will das Agrarressort kurzfristig informieren.

Künftig sollen dem Ministerium zufolge alle investitionswilligen Unternehmer nach der Registrierung von der Landwirtschaftlichen Rentenbank ein Anschreiben per E-Mail mit der Einladung zur Teilnahme an einem "Interessenbekundungsverfahren" erhalten. Dieses Verfahren werde über mehrere Tage in einem festgelegten Zeitraum geöffnet, sodass kein Zeitdruck entstehe. Per Los würden anschließend alle eingegangenen Interessenbekundungen in eine Reihenfolge gebracht.

Änderungen sind auch bei den Fördermodalitäten geplant: So soll die bisherige Lieferfrist für Maschinen und Geräte der Außenwirtschaft um vier Wochen auf den 1. Dezember 2021 verlängert werden. Damit reagiert das Agrarressort eigenen Angaben zufolge auf die aktuellen Lieferengpässe der Landtechnikindustrie. Um die Möglichkeit der gemeinschaftlichen Maschinennutzung zu erleichtern, sollen künftig auch neu gegründete Gesellschaften bürgerlichen Rechts (GbR) förderfähig sein. Das in den Jahren 2021 bis 2024 förderfähige Investitionsvolumen soll auf höchstens 1 Mio. € je Zuwendungsempfänger begrenzt werden. Für Unternehmen der landwirtschaftlichen Primärproduktion wird die Förderung gemäß den neuen Modalitäten auf eine Fördersumme von 250.000 € pro Unternehmen und Investitionsvorhaben limitiert.

 

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Bauernblattausgabe 11/2021 unter der Rubrik "Agrarpolitik" und im digitalen Bauernblatt.

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