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Über Möglichkeiten, die Geiz-ist-geil-Mentalität vieler Verbraucher aufzubrechen, diskutierten (v. li.) Ute Volquardsen, Ludwig Hirschberg, Peter Matthias Andersen, Dr. Andreas Möller, Petra Fahje und Moderator Philipp Staritz vor mehr als 300 Besuchern. Foto: Dr. Robert Quakernack

"Es ist ein No-Go, wie mit der Landwirtschaft umgegangen wird", kritisierte Jogi Blunk, Chef des Lohnunternehmens Blunk mit Sitz in Rendswühren, Kreis Plön. Er forderte mehr Unterstützung aus der Politik, sieht aber auch den Berufsstand gefordert, den Verbraucher mehr mitzunehmen. Erkenntnisse, wie das gelingen könnte, brachte eine Podiumsdiskussion im Rahmen des Blunk-Insidertages vergangene Woche Donnerstag.

Ute Volquardsen, Präsidentin der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, richtete ihren Blick zunächst nach innen. "Wir prägen das öffentliche Bild der Landwirtschaft auch dadurch, wie wir uns benehmen", mahnte sie. Man dürfe zudem nicht jede Kritik persönlich nehmen. Der Kontakt mit dem Endverbraucher biete die Chance, für die Landwirtschaft zu werben. Das erlebe sie beispielsweise in ihrem eigenen Hofladen oder wenn sie Eier auslieferte. Um Prozesse gut zu erklären, sei dabei eine hohe Fachkompetenz der Landwirte entscheidend.

Das Interesse an der Landwirtschaft insgesamt ist durch die Protestaktionen gewachsen. "Die Aufregung um die Edeka-Werbung hilft vielleicht, dass mehr Verbraucher über den Wert von Lebensmitteln nachdenken", sagte die Kammerpräsidentin. Eine hohe Bedeutung misst Volquardsen zudem dem Projekt "Schulkinder auf dem Bauernhof" zu.

"Es ist wichtig, die Kinder auf die Höfe zu holen", pflichtete Petra Fahje bei. Die Vorsitzende der LandFrauen im Kreisverband Segeberg kritisierte, dass die Landwirtschaft in Schulbüchern oft romantisiert werde. "Regionale Öffentlichkeitsarbeit ist wichtig", betonte Fahje. Schon im Kleinen könne man eine Menge erreichen.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 06/2020 unter der Rubrik "Agrarpolitik" und im digitalen Bauernblatt.

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