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Julia Klöckner warnt davor, den globalen Handel mit Lebensmitteln zu beschränken. Foto: bmel

Die Agrarminister der G-20 kamen in der vorigen Woche zu einer Videokonferenz zusammen, auf der die Auswirkungen der Corona-Pandemie diskutiert wurden. Die Agrarminister einigten sich darauf, dass Exportrestriktionen nur als Notfallmaßnahme zum Zuge kommen können.

Die Sorge vor Abschottung und Exportbeschränkungen steigt offenbar während der Corona-Krise. Im Anschluss an die Videokonferenz mit den Agrarministern der G-20 betonte Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU), Exportbeschränkungen sollten nur als Notfallmaßnahmen unter engen Voraussetzungen möglich sein und nur dann, wenn sie verhältnismäßig, transparent, übergangsweise und konform mit den Regeln der Welthandelsorganisation WTO seien. Das bestätigte das BMEL im Anschluss an die Konferenz als eines der Ziele der Agrarminister. Klöckner warnte geradezu davor, den globalen Handel mit Lebensmitteln zu beschränken, weil er gerade in Krisenzeiten Ernährungssicherung bedeute.

Die G-20-Agrarminister sprechen sich in einer gemeinsamen offiziellen Mitteilung für ein Mehr an internationaler Kooperation aus, für die Aufrechterhaltung der internationalen Lieferketten und für eine Förderung der Markttransparenz. Auch die Bekämpfung der Lebensmittelverschwendung wird als gemeinsames Ziel genannt. Zudem wird in der Absichtserklärung eine stärkere Unterstützung für Landwirte und Bevölkerung im ländlichen Raum angemahnt.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 18/2020 unter der Rubrik "Agrarpolitik" und im digitalen Bauernblatt.

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