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EU-Kommission, -Agrarrat und -Parlament gehen nun in die Trilogverhandlungen zur GAP-Reform. Foto: Agrar-Press

Die EU-Agrarminister haben sich vergangene Woche auf eine gemeinsame Verhandlungsposition zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) geeinigt. Die Ressortchefs wollen unter anderem ein verpflichtendes Mindestbudget für die Eco-Schemes in der Ersten Säule in Höhe von 20 %.

EU-Agrarkommissar Janusz Wojciechowski zeigte sich vorerst zufrieden und bezeichnete den Kompromiss als "gute Einigung". Nichtsdestoweniger unterstrich der Pole, dass es nicht in allen Fragen mit seiner Behörde Deckungsgleichheit gebe. Lobend hob er hervor, dass auch die Kleinlandwirte Teil des Kontrollsystems bleiben sollten. Wojciechowski betonte in diesem Zusammenhang, dass die Eco-Schemes gerade für die kleinen Betriebe leichter umzusetzen seien und ihnen eine wichtige Einkommensquelle liefern würden.

Das Mindestbudget für die Eco-Schemes soll dem Rat zufolge unter bestimmten Bedingungen reduziert werden können. So soll es die Möglichkeit geben, Umweltleistungen der Zweiten Säule auf die Eco-Schemes anrechnen zu dürfen. Zu den konkreten Maßnahmen, die im Zuge der Eco-Schemes auf die Landwirte zukommen, erklärte das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL), dass die Details hierzu noch in den jeweiligen nationalen Strategieplänen erarbeitet werden müssten. Beispielhaft habe die EU-Kommission aber unter anderem die Anlage von Blühstreifen, die Erweiterung von Fruchtfolgen zur Erhöhung der Artenvielfalt auf dem Acker sowie die extensive Bewirtschaftung von Dauergrünland genannt. Weitere Möglichkeiten seien die Förderung der Präzisionslandwirtschaft und die Anlage von Agroforstflächen.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 44/2020 unter der Rubrik "Agrarpolitik" und im digitalen Bauernblatt.

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