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Im Baugesetzbuch sind Änderungen für ehemals landwirtschaftlich genutzte Gebäude geplant. Foto: agrar-press

Auf Bundesebene wurden in der vergangenen Woche zwei das Baurecht betreffende Gesetze auf den Weg gebracht.

Mit dem "Baulandmobilisierungsgesetz" soll überwiegend der Bau von Wohnraum erleichtert werden. Für die Landwirtschaft ergeben sich Erweiterungen und Erleichterungen bei der Umnutzung landwirtschaftlicher Gebäude zu Wohnraum. Das Gesetz befindet sich nun in der Verbändeanhörung.

Änderungen sind vorgesehen bei der Umnutzung von ehemals landwirtschaftlichen Gebäuden in Wohnraum (§35 Absatz4 Nummer1 BauGB). So soll die mehrfache Nutzungsänderung von ehemals landwirtschaftlich privilegierten Gebäuden unter erleichterten Voraussetzungen möglich werden. Statt bislang höchstens drei Wohnungen dürfen nach den Plänen zukünftig bis zu fünf Wohnungen durch Umnutzungen entstehen. Auch das Erfordernis der längeren Selbstnutzung eines vorhandenen Wohngebäudes durch den Eigentümer im Falle der Neuerrichtung eines Ersatzwohnhauses soll wegfallen.

Der Bauernverband Schleswig-Holstein(BVSH) begrüßt die geplanten Änderungen, entsprechen sie doch teils langjährigen Forderungen. Wichtiger als eine Erhöhung der Zahl von durch Umnutzung entstandenen Wohnungen wären jedoch Erleichterungen beim Bau eines zweiten Betriebsleiter- oder Altenteilerhauses. Entsprechende Forderungen werden aufrechterhalten.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 26/2020 unter der Rubrik "Agrarpolitik" und im digitalen Bauernblatt.

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