Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Die Branchenkommunikation will die landwirtschaftliche Milcherzeugung in den Mittelpunkt rücken. Foto: Landpixel

In der Strategie 2030 der deutschen Milchwirtschaft einigten sich die Akteure der Milchwirtschaft unter anderem auf die zügige Etablierung einer Branchenkommunikation Milch. Diese Branchenkommunikation soll nach intensiven Diskussionen zu inhaltlichen und organisatorischen Details bereits ab 2021 unter dem Dach einer zu gründenden GmbH umgesetzt werden.

In sechs Videokonferenzen mit den bedeutendsten Entscheidungsträgern der Branche wurde das Konzept von Branchenvertretern des Deutschen Bauernverbandes (DBV), des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV) und des Milchindustrie-Verbandes (MIV) vorgestellt und erläutert. Mittlerweile sind alle geplanten Videokonferenzen zur Präsentation des erarbeiteten Vorschlags durchgeführt worden. Alle Meiereiunternehmen in Schleswig-Holstein hatten die Möglichkeit der Beteiligung. Viele Vorstände und Geschäftsführungen haben davon Gebrauch gemacht.

Zur Finanzierung soll von den teilnehmenden Meiereien ein Beitrag in Höhe von 15 ct/t an deutsche Meiereistandorte angelieferter deutscher Rohmilch erhoben werden. Das festgelegte Ziel ist es, 80 % der von den deutschen Erzeugern angelieferten Milch hinter dem Projekt zu einen und für mindestens vier Jahre die Finanzierung zu sichern. Um die Unterstützung der Meiereien abzufragen, wurden diese in dieser Woche von den Präsidenten und Vorsitzenden von DBV, DRV und MIV angeschrieben. Eine Rückmeldung wird bis zum 16. Oktober erwartet, um zeitnah über den Start des Projektes entscheiden zu können und es zur Umsetzung zu bringen.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 41/2020 unter der Rubrik "Agrarpolitik" und im digitalen Bauernblatt.

nach oben