Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Biosphärenreservat Schaalsee Foto: Imago

Das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) hat vor Kurzem mit den Kartierarbeiten zum Monitoring in elf schleswig-holsteinischen FFH-Gebieten, die zu dem europäischen Netz der Natura-2000-Schutzgebiete gehören, begonnen. Die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) verpflichtet die EU-Mitgliedstaaten unter anderem dazu, regelmäßig über deren Umsetzung sowie über die Situation der Lebensraumtypen in den ausgewiesenen Schutzgebieten zu berichten. Grundlage hierfür ist eine dauerhafte, systematische und vergleichende Erfassung und Bewertung (Monitoring) der FFH-Lebensraumtypen.

Mit Bezug auf die örtliche Bekanntmachung gemäß § 49 Abs. 2 LNatSchG aus dem Jahre 2010 (in der Fassung vom 13. November 2019) weist das LLUR auf den aktuellen Beginn der Kartierarbeiten im Rahmen des Monitorings der Lebensraumtypen in den FFH-Gebieten hin. Gemäß Artikel 11 der FFH-Richtlinie von 1992 ist das Land Schleswig-Holstein verpflichtet, die nach dieser Richtlinie ausgewiesenen Schutzgebiete, insbesondere die dort erfassten Lebensraumtypen hinsichtlich ihres Erhaltungszustandes zu überwachen.

In diesem Zusammenhang sind Kartierungen im Gelände erforderlich, die von Mitarbeitern beauftragter Büros durchgeführt werden. Diese Personen können sich als Beauftragte des LLUR als Oberer Naturschutzbehörde ausweisen und dürfen zur Erfüllung dieser Aufgabe auch Grundstücke betreten und Bestandserhebungen durchführen. Das Landesamt bittet um Verständnis dafür, dass in aller Regel erst vor Ort kurzfristig zu entscheiden ist, ob eine Fläche betreten werden muss. Deshalb und wegen der sehr großen Zahl der betroffenen Flächen ist es leider nicht möglich, die Eigentümer im Vorwege zu informieren.

Das LLUR bittet die Anlieger, Eigentümer oder Pächter der Flächen, die Kartierer bei der Wahrnehmung dieser Aufgabe zu unterstützen. Flächeneigentümer und Bürger können im Landesportal die bis einschließlich 2019 im Rahmen der landesweiten Biotopkartierung erfassten Biotope, in die auch die FFH-Gebiete mit eingeschlossen waren, einsehen: schleswig-holstein.de/biotope

Eine Karte mit den aktuell betroffenen Gebieten finden Sie hier.

Fragen zum Thema beantwortet LLUR-Mitarbeiter Jürgen Schmidt, Tel.: 0 43 47-704-169, E-Mail: juergen.schmidt[at]llur.landsh.de

nach oben